Christian Tschelebiew

Bass

Christian Tschelebiew studierte Gesang an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Stuttgart. Er war Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, den Staatstheatern Mainz und Augsburg sowie des Theater Erfurt und des Theater Giessen. Gastverträge führten ihn unter anderem an die Opernhäuser in Stuttgart, Wiesbaden, Darmstadt, Hannover, Mannheim, Leipzig, St. Gallen, Genua, Triest, Catania, Barcelona, Sofia und das Bolschoi Theater Minsk. Von 2010 bis 2015 gehörte er dem Solistenensemble der Bayreuther Festspiele an.

Zu seinen wichtigsten Partien gehören unter anderem Figaro («Le nozze di Figaro»), Leporello und Don Giovanni («Don Giovanni»), Papageno («Die Zauberflöte»), Don Basilio  und Don Bartolo («Il barbiere di Siviglia»), Don Magnifico («La Cenerentola») und Mosè (« Mosè in Egitto»), Filippo II in Giuseppe Verdis «Don Carlo», Ramfis («Aida»), Zaccharia («Nabucco»), Scarpia («Tosca») sowie Baron Ochs in Richard Strauss` «Der Rosenkavalier» und Kaspar in Carl Maria von Webers «Der Freischütz». Christian Tschelebiew arbeitete mit Dirigenten wie Kiril Petrenko, Christian Thielemann, Philippe Jordan und Sebastian Weigle sowie mit Regisseuren wie Peter Konwitschny, Willy Decker, Andreas Homoki, Barrie Kosky, Stefan Herheim und Hans Neuenfels. 2024 debütiert er unter dem Dirigat von Christian Thielemann bei den Salzburger Festspielen in Richard Strauss` «Capriccio».

Von 2021 bis 2025 war Christian Tschelebiew Ensemblemitglied des Luzerner Theaters. Hier war er unter anderem als Capellio in «I Capuleti e i Montecchi», Gefängnisdirektor Frank in Johann Strauss’ «Die Fledermaus», Wurm in Giuseppe Verdis «Luisa Miller» sowie in der Titelpartie der Uraufführung von Lucia Ronchettis «Der Doppelgänger» als Koproduktion mit den Schwetzinger SWR-Festspielen zu erleben.

Christian Tschelebiew, Luzerner Theater